Allmendfeld

Allmendfeld

Bereits 1992 wurden große Flächen auf dem Kloppberg mit Landesmitteln ökologisch aufgewertet. Die Obere Naturschutzbehörde (SGD Süd) hat Flächen aufgeforstet und auch den Magerrasen entwickelt und gepflegt. Dies geschah im Zeitraum 1992 bis 2005. Da die Fördergelder eingestellt wurden, ist das Gebiet teilweise wegen mangelnder Pflege verwildert.

Es mussten nach 2005 aus wirtschaftlichen Gründen weitere Weinbergsrodungen vorgenommen werden.
Ziel der  Gemeinde ist es nun mit der Unterstützung und den Vorgaben aus dem Ausgleichsmaßnahmenvertrag mit ABO Wind,  die Weinbergsbrachen in einen Trockenrasen umzuwandeln.

Das Allmendfeld droht zu verbuschen und muss entwaldet werden. Ein langsam heranwachsender Wald auf dem Kloppberg würde Schatten auf die Weinberge werfen, Wildschäden, aber auch vermehrte Pilzkrankheiten in den Weinbergen wären eine weitere Folge.

Die Rodung der alten Weinberge und die Rodung der Büsche wurde erfolgreich im Jahr 2015 durchgeführt.

Heumulch von benachbarten Ökoflächen wird als Saatgut  auf dem 12 ha großen Gelände aufgebracht. Die nun ausgebrachten Samen stammen von Pflanzen, die mit dem unterschiedlichen Klima und den langen Trockenperioden in Rheinhessen gut zu Rande kommen.